x

ZHARK / Press

“Zhark ist schon irgendwie ein musikalischer Anachronismus, denn der analoge Sound ähnlich früher Karl Bartos- oder Kraftwerk-Veröffentlichungen ist anno 2009 schon recht einzigartig und ganz sicher nur etwas für Anhänger elektronisch instrumentaler Klänge mit Retro-Charme. „Frühwerke 1983 – 1988“ ist, der Titel deutet es bereits an, eine Zusammenstellung der in diesem Zeitraum entstandenen Stücke, die bislang durchweg unveröffentlicht sind und neben Demos auch eine Reihe ebenfalls unveröffentlichter Remixe beinhaltet. Die Stücke sind komplett instrumental und haben, bezogen auf den Zeitpunkt ihres Entstehens, ohne Frage einen futuristischen Touch. Dass sich die Musiklandschaft und die klanglichen Möglichkeiten in eine andere Richtung entwickelt haben und die sechzehn Stücke heute eher retromässig – remember „Augsburger Puppenkiste“ - denn zeitgemäss klingen war Mitte der achtziger Jahre so natürlich absehbar.”

“Sakrale Chöre, metallische, industrielle Rhythmen, düster bedrohliche Klänge. Im Bühnenhintergrund werden Bilder und Filmsequenzen mittels Videobeamer an die Wand projiziert. Im Vordergrund der Hauptprotagonist: Eine Gestalt, ganz in schwarz gekleidet und bedient die Instrumente. Seine Bewegungen wirken mechanisch, fast roboterhaft im Stroboskopen- und Laserlicht... Willkommen in der Matrix von ZHARK! ...Was zu Beginn als Minimal-Elektronik-Projekt im Stil von Gruppen wie KRAFTWERK, DER PLAN, D.A.F und LIAISONS DANGEREUSES startete, ist im Laufe der Zeit zu einem Multimedia-Projekt „mutiert“. ZHARK´s Repertoire ist sehr facettenreich: Vom Tanzflächenfüller „Les morts dansants“ und hymnen- bzw. soundtrackartigen Stücken wie „Verdun 1916“ bis hin zu collagenartigen Werken wie „Morgen“ ist wirklich alles vertreten.”

“..After the opening danceable and refined track "Atomium" (1984), were it not for the CD cover, with Hitler's UFOs darting above silent woods, while going back up a valley caressed by the sun and split in two by a mysterious river, we would think about a joke of time. For those who, like me, lived those years, listening to Zhark's sounds means diving into an everlasting and topical .... Zhark, beyond any contingency, beyond time, musically ahead.”

“.... Allein Melodie und Rhythmus Zu heikel scheint das Thema, zu schwierig die künstlerische Umsetzung. Interessant bleibt jedoch, dass ein deutsches Minimalelektro-Projekt namens ZHARK sich dieses Stoffes bedient: das offenbar einzige Mitglied des Projektes – namens ZHARK –, dessen Hörer ihm den Beinamen „Haunebu III-Kommandant” gegeben haben, lebt – laut eigener Auskunft – in der berüchtigten Südpolarregion „Neuschwabenland“. Mit dem 2008 bei SkullLine erschienen Album „Frühwerke 1983-1988” liegt nun die zweite offizielle Platte nach seiner hochgelobten und mittlerweile sehr begehrten E.P „Binär Robotik” vor. „Frühwerke 1983-1988“ stellt eine Rückschau in die Anfangstage des Projektes dar, das sich mittlerweile vor allem mit regelmäßigen Samplern einen Namen gemacht hat. Nun ist aber das gesamte Album ohne Text gehalten, was im Minimalbereich durchaus nicht unüblich ist. ....”