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HISS / About This Artist

Artist Details and Stats:

Hometown: Stuttgart, DE

Label: Hissmusik

Management: Wintrup Musikverlage

Website: www.hiss.net

Sounds Like: Los Lobos, The Pogues, Panteon Rococo, WENZEL, Element of Crime

Genre: Folk

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Folk charts for Stuttgart, DE
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Biography:

Sengende Hitze liegt über dem Land, kein Windhauch regt sich, leer und
still sind die Straßen der Stadt. Tiefe Depression hat mit der Dürre Einzug
gehalten. In der Ferne bellt ein Hund.

Da, ein Wagen nähert sich der Siedlung.
Noch sehen wir nur den Staub, den er aufwirbelt, dann aber hören wir das
Brummen des Motors und das Knirschen der Räder im Kies. Fünf Männer
sitzen in dem Gefährt, verwegene Gestalten, durch Abenteuer und Gefahren
gestählt. Entschlossen lenken sie den Wagen auf den großen Platz in der
Mitte des Ortes. Dort packen sie Harmonikas, Trommeln und Gitarren aus
und beginnen zu spielen.

Sie singen von Freud und Leid, von Liebe und Hass.
Sie spielen Musik, die wild und doch vertraut klingt, da erklingen exotische
Rhythmen von nah und fern. Die Menschen stürzen aus den Häusern und
lauschen ergriffen. Ihre Herzen füllen sich mit Hoffnung. Manche beginnen
zu tanzen. Inbrünstiger singen die Fremden, schicken ihre Lieder gen Himmel.
Und plötzlich weht ein kühler Hauch über den Platz, erste schwere Tropfen
kündigen ergiebigen Regen an.

So oder so ähnlich ist es immer, wenn HISS auftaucht.
Ihre kühne Mischung aus Quetschen-Ska, Balkan-Blues und Texas-Tango
erfrischt Körper und Geist, spendet Trost und wirkt direkt auf die menschlichen
Problemzonen Bauch, Beine und Hirn.

Press:

“Selten genug, dass eine Band – zumal aus deutschen Landen – so offensiv mit dem Label „Polka“ umgeht. Schließlich war der Zweivierteltakter zum Schwofen und Tanzbeinschwingen nie wirklich en vogue bei jüngeren Musikfans. (...) Hätte man aber den Fans der Pogues damals erklärt, dass sie da zu Polka Pogo tanzten, sie hätten den Glauben an den Punk verloren. Was HISS auf die Bühne bringen, geht nicht in Konkurrenz mit den Egerländern und Oberkrainern. Für den Namensgeber der Band ist die Polka allerdings eh ein globales Phänomen, „ein extrem verbreiteter Musikstil, der auch in Lateinamerika, in Osteuropa, in Nordeuropa, in Mitteleuropa, teilweise sogar in Afrika gespielt wird“ wie Stefan Hiss mal im Interview unterstreicht. Die Polka steht hier für ihn auch stellvertretend für andere Volksmusiken und er lässt sie mit Blues und Rock’n’Roll flirten.”
Detlef Kinsler - JOURNAL FRANKFURT Nr. 01–02 | 13

“Hier spielen fünf Männer virtuos ihre Instrumente und sind auch nach 25 gemeinsamen Bühnenjahren mit spürbarem Herzblut dabei. Stefan Hiss gestaltet seine Zwischenmoderationen mit Biss und (Selbst-)Ironie. Ganz abgetakelter, zwielichtiger Mariachi-Musiker mit Cowboyallüren, hat er seine Bühnenrolle altersgemäß perfekt kultiviert.”
Margrit Haller-Reif - BT online

“Am Ende sind es nicht nur die erschreckend klaren Worte, die mit Wonne Tabu-Themen wie Tod und Sterben beinhalten. Vielmehr ist es die ungeheure Musikalität, mit der diese Formation zu Werke geht.”
ane - Badische Beueste Nachrichten

“In kühner Untertreibung nennt sich HISS eine Polka-Band. Das ist sie auch, aber längst nicht nur. Quer durch alle Stilrichtungen legt die Gruppe ihre Lieder an. Alles ist vertreten: Jazz und Rock, Country und Irish Folk, Ska, Blues, Cha-Cha-Cha und eben die Polka. Selbst bei scheinbar Schnulzigem schaffen es die Musiker auf brilliante Weise, die verschiedenen Elemente zu vermischen.”
Walter Kaiser - Günzburger Zeitung

“Dass diese Melange funktioniert ist vor allem der hohen Musikalität der Musiker zu verdanken und dem ungewöhnlichen Line-up. Die Polka ist die Grundlage, für die bluesigen Elemente sorgt Michael Roth an der Mundharmonika. Gitarrist Thomas Grollmus - der auch oft zur Mandoline greift - bringt rockige und jazzige Einflüsse ein. Hiss selber spielt mit seinem weißen Akkordeon das dritte Leadinstrument.”
kb - Soester Anzeiger

“Feine Texte über "Männer in der Nacht", "Amor", "Ein Hoch auf unsere Kinder" – wilde Lieder über Fernweh, Rausch und Leben, über Suff und Muff, fette Frauen und versoffene Männer, Schmerz und Freude, Schlägereien, Rock 'n' Roller im Altersheim, Leben, Verfall und Tod. Dass alles Bedrückende sich auflöst in rasender Musik, rasantem Tanz, Tanz auf dem Vulkan - das ist die Botschaft von Hiss.”
H.P. Daniels - Der Tagesspiegel Berlin

“Die fünf Vollblutmusiker, Stefan Hiss am Akkordeon, Michael Roth an der Mundharmonika, Thomas Grollmus an der Gitarre und Mandoline, Volker Schuh am Bass sowie Patch Pacher am Schlagzeug, begeisterten wie gewohnt an ihren Instrumenten”
Südkurier

“So müsste es immer sein. Da geht man nichts ahnend auf das Konzert einer Band, von der man vorher noch nie etwas gehört hat, und dann kommt man zum Fan konvertiert wieder heraus.”
Bremenforum

“Hiss und seine Musiker sind immer ein Erlebnis”
Schwäbische Zeitung

“Polka-Klänge reißen Publikum mit”
Schwarzwälder Bote

“Ein wilder Mix aus Polka, Balkan-Blues, schnittigem Tango und Ethno-Swing trifft auf Cha-Cha-Cha, Wiener Walzer und einst spöttisch verschmähtes volkstümliches Liedgut, zu dem man hier freiwillig das Tanzbein schwingt. Seit 15 Jahren ist die gut aufgelegte Band, die auch selbst jede Menge Spaß hat, im Geschäft und kein Ende in Sicht.”
Monika Köhler - Heilbronner Stimme

“Es ist vor allem die Kombination von fröhlicher Melancholie in den Melodien und trauriger, bisweilen bittersüßer Heiterkeit in den Texten, die aus den Hiss-Kompositionen Stücke macht, die vergnügen und zum Lachen anregen. Unkonventionell aber auch die Gesamtkomposition des Abends, bei dem insbesondere Stefan Hiss als Entertainer viel Humor und Hintersinn beweist.”
Ralf Recklies - Pforzheimer Zeitung

“Steht einer Kapelle, die deutsche Volksmusik so umwerfend neu definiert, Verewigung in Form vervielfältigter Notenblätter nicht zu? 14 Jahre existiert die Band, mit 14 transkribierten Nummern wollen sie nun bescheiden wie stets „Musikfreunden in aller Welt“ Freude bereiten. Nachzuspielen und nachzulesen gibt es Ohrwürmer aus allen Phasen der Karriere, dazu launige Informationen als Einstimmung auf jeden Song...”
Michael Borrasch - Pressekritik im Folker 03/09

“Das Wechselspiel zwischen Michael Roth (Mundharmonika) und Stefan Hiss (Akkordeon) bewies Spielfreude und Witz. Ein Witz, der sich auch in den Ansagen zeigte. Akkordeon und Mundharmonika machen überhaupt den Sound von „Hiss“ aus - einfach unverkennbar.”
Reinhard Baldauf - Pressektritk Ahlen

“Wilde musikalische Reise bis zu den Karpaten...”
Axel Engels - Borkener Zeitung

“Sie könnten längst auf jedem Jazzfest bestehen und nehmen uns wieder an die Hand zu einer polkaträchtigen Reise um die Welt. Mit Haltestellen in den Karpaten, im Mississippi-Delta, an der Donau oder in der mexikanischen Kaktuswüste. Als musikalisch bestens eingespieltes und schlachterprobtes Ensemble ziehen Hiss alle Register und lassen ihrer unbändigen Spiellust freien Lauf.”
Olaf Schulze - Kyffhäuser Nachrichten

“Mit dem ihrem seit Jahren eigenen, musikalischen Mix, gelang es jedenfalls den versierten Musikern auch dieses Jahr wieder, die Konzertbesucher vom ersten bis zum letzten Ton mitzureißen.”
Schwäbische Zeitung

“Da gehört schon eine gehörige Portion gelebtes Leben dazu, die Hisssche Wucht des Daseins auszuhalten. Üppig schöpfen sie aus Leidenschaften und Trieben, da wird der Traum vom ewigen Tramp unversehens zur Todessehnsucht. Viel Polka, viel Weltmusik und dazu ein Stefan Hiss, der seiner Topform immer näher kommt, je weiter der Abend fortschreitet.”
Martina David Wenk - Badische Zeitung

“Da scheint hier ein quicklebendiger Haufen von Musikern am Werke zu sein, der in exquisiter handwerklicher Arbeit einen Songmix aus Balkan-Blues und Texas-Tango präsentiert, das Ganze mit viel Akkordeon, Harp und dreckiger E-Gitarre durchmischt und immer auf de Suche nach neuen Facetten zu den ganz großen Themen Liebe, Leid und Lebenslust ist. Hier ist noch rein gar nichts verfallen - im Gegenteil, Hiss klingt interessant wie nie.”
Bluesbox Reviews

“Wir waren alle Zeugen des Verfalls”
Rise Above

“Polka ist Tanzmusik. Hiss ist eine Kapelle, die Polka für die Welt spielt, auf mexikanische Klänge und Zydeco-Adaptionen zurückgreift und dabei eine musikalische Melange anbietet, für die der Begriff Weltmusik wahrscheinlich erfunden wurde. Stefan Hiss und seine Männer machen erschreckend schöne Volksmusik für ein Publikum, das eine gewisse Reife benötigt, um die Ironie zu bemerken, die in den Auftritten steckt.”
Karsten Rube - Folkworld