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Wasserpflanzen / Press

“Hydrophyten heißen die Wasserpflanzen mit botanischem Namen. Das Wort kommt aus der griechischen Sprache und setzt sich aus Hydro für Wasser sowie Phyto für Pflanze zusammen. Wasserpflanzen gedeihen sowohl auf dem Wasser als auch unter Wasser, in Sümpfen und am Ufer von Teichen und Flüssen. Sie sind extrem wandlungsfähig und können sich daher immer wieder einem neuen Lebensraum anpassen. Möglich ist das, weil Wasserpflanzen nur in einer sehr reduzierten Form Wurzeln haben, denn im Wasser ist eine starke Wurzel nicht notwendig.”

Wasserpflanzen – Schönheiten in Teichen und Flüssen

“Wasserpflanzen unterscheiden sich in vielen Aspekten von Pflanzen, die an Land wachsen. Normalerweise sind Wurzeln die Teile einer Pflanze, die für die Aufnahme von Wasser zuständig sind, das ausreichend Nährstoffe enthält. Bei Wasserpflanzen sieht das etwas anders aus. Ihre reduzierten Wurzeln reichen nicht aus, um die Pflanze mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Diese Aufgabe übernehmen bei Wasserpflanzen die Blätter. Die Wurzeln dienen lediglich dazu, die Pflanze auf dem Boden leichter fixieren zu können. Die Sprossen einer Wasserpflanze bestehen aus einem speziellen Gewebe, das den Austausch von Gasen innerhalb der Pflanze möglich macht. Auf diese Weise kann das für die Photosynthese benötigte Kohlenstoffdioxid auch die Teile der Pflanze erreichen, die sich unter Wasser befinden.”

Kleine Wunderwerke

“Die Blätter bestehen wie die Sprossen aus einem ganz besonderen Gewebe, das in der Lage ist, Luft zu speichern. Das ist notwendig, damit sich die Pflanzen überhaupt an der Oberfläche halten können. Alle Wasserpflanzen, die frei schwimmen, haben in den meisten Fällen sehr große Blätter, wie beispielsweise die wunderschönen Seerosen. Die Blätter dieser Pflanze haben kleine Spaltöffnungen, die sich auf der Oberseite der Blätter befinden. Das erleichtert den Austausch von Gasen. Wären die Öffnungen an der Blattunterseite, bekäme die Pflanze nicht mehr das lebensnotwendige Kohlenstoffdioxid aus der Luft. Ein beliebter Bestandteil in vielen Aquarien sind Pflanzen wie die Wasserpest. Sie leben ausschließlich unter Wasser und haben keine Blätter, die sie vor Wasserverlust schützen.”

So wichtig sind die Blätter

“Ein Teich im Garten ist immer eine Zierde, vor allem mit den richtigen Wasserpflanzen. Pflanzen, die im Wasser schwimmen und das Ufer säumen, machen jeden Teich zu einem Blickfang, aber sie sorgen auch dafür, dass der Teich gesund bleibt. Teichpflanzen funktionieren wie eine natürliche Kläranlage, denn sie filtern wichtige Nährstoffe aus dem Wasser und verwenden sie dann, um selbst wachsen zu können. Da die Wasserpflanzen dem Teich die Nährstoffe entziehen, sorgen sie auch dafür, dass sich keine Algen bilden. Algen können sich nur in einer Umgebung vermehren, in der sie nährstoffreiches Wasser finden.”

Wichtig für jeden Teich

“Wer in seinem Garten einen Teich anlegen möchte, sollte neben den richtigen Fischen auch für die passenden Wasserpflanzen sorgen. Die Wasserpflanzen machen einen Teich erst dekorativ und sie sind es, die dabei helfen, dass die Natur im Gleichgewicht bleibt. Wer verhindern will, dass die Wasserpflanzen zu sehr wuchern, sollte für seinen Teich auf gar keinen Fall Schilf kaufen. Diese klassische Wasserpflanze sieht zwar gut aus, aber sie wächst sehr schnell und macht sich gerne breit. Eine schöne Idee sind blühende Wasserpflanzen wie die Seerose, sie adelt jeden Gartenteich.”