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Final Step / Press

“Nicht ganz ohne Hintergedanken hat der Gitarrist Matteo Finali seiner siebenköpfigen Formation den Namen Final Step verpasst. Er und seine Mitstreiter möchten so etwas wie die europäische Antwort auf Steps Ahead sein, jene Fusion-Supergroup, die vor allem in den 1980ern viele musikalische Abenteurer dazu inspirierte, den konventionellen Jazz nicht als das Ende des künstlerischen Horizonts zu begreifen. Auch Final Step, deren Mitglieder aus der italienischen Grenzregion Tessin in der Schweiz stammen, lieben die barrierefreie Herangehensweise. Seit 2003 verknüpfen sie recht erfolgreich ihre individuellen Wurzeln aus Rock, Funk, Blues und Jazz. Als besondere Note kommen beim neuen Album, das live vor Publikum in einem großen Studio aufgenommen wurde, folkloristische und ethnische Einflüsse hinzu. Auch angesichts mancher geschmäcklerischer Fehlgriffe des übergroßen amerikanischen Vorbilds drängen sich dabei zwangsläufig Gedanken an Fahrstuhlberieselung oder Entspannungsklänge ”

“FINAL STEP haben uns gerade einmal zwei Studio-Alben voller megastarkem Jazz-Rock, der völlig zurecht auch unter unseren Kritikern Höchstnoten erzielte, vorgelegt, da entscheiden sich die italophilen Schweizer, direkt in einem Schweizer Studio ein kleines, einstündiges Live-Konzert zu geben und dieses in Bild und Ton mitschneiden zu lassen. „Il Magazino“ - so der Name des Studios - lud dazu dann am 21. März 2015 ein. So entstand also dieser Doppel-Digi-Pack, gefüllt mit einer CD und einer DVD, auf denen in kristallklarem Klang und sehr guter Bildqualität das Konzert festgehalten wurde, das keinerlei Wünsche übrig lässt - außer dem vielleicht, statt nur einer Stereo-Aufnahme, auch eine 5.1-dolby-digitale Aufnahme hinzuzufügen. Wobei das nicht die Bohne stört, denn schließlich wird das Konzert live ja auch in Stereo-Ton wahrgenommen, sodass die Authentizität und der Live-Charakter, ohne irgendwelche digitale Verfremdung, gewahrt bleiben. Wie man dann im Interview erfä”

“Here we go on a musical trip around the world with Final Step's second album Uncle Joe's Space Mill. An unofficial tribute to the master of melodically-building jazz and jazz-fusion, Joe Zawinul (the Uncle Joe of the title), the music here takes inspiration from acts featuring Zawinul such as Weather Report, Cannonball Adderly and the world music-infused The Zawinul Syndicate. Final Step has moved in a different and interesting direction, away from the funk that infused the band's debut album Desert Trolls, into a direction that has more space, with percussion, double bass and piano making it a more organic and warmer sounding work. This has been facilitated by the change in personnel. Remaining members from the debut recording are leader and founder Matteo Finali (guitars) and, now featuring as a guest musician, Max Pizio (sax, Akai EWI). Joining them are Alessandro Ponti (piano, Hammond, synthesiser), Dario Milan (drums) and Silviano De Tomaso (percussion)...”

“Im Tessin in der Schweiz gibt es mit dem Lago Maggiore den tiefsten Punkt der Schweiz, die wenigsten Einwohner in einem Schweizer Kanton (und der Tessin ist Republik!), Esskastanien, Wein und Grappa, das internationale Filmfestival von Locarno, Cesare da Sestos "Ultima Cena" - und viele weitere historische Gebäude, Gemälde, Kulturgüter sowie die Funk-Jazz-Fusionisten Final Step. Deren 2010er Album "Desert Trolls" ist ein feines Beispiel für Groove-satten, technisch perfekten, handwerklich rasanten und arrangementtechnisch hinreißenden komplexen Funk-Jazzrock, der gut komponiert ist, schnell ins Ohr geht und ob so mancher verrückter, witziger und kerniger Ideen überrascht. Meines Erachtens, und das ist nicht vorschnell gesagt, ist das vier Jahre alte Album frisch und ereignisreich wie am ersten Tag. Schönes, beeindruckendes Teil, das nur Jedem zu empfehlen ist, der Funk nicht als tanzbaren Pop versteht, sondern als instrumental aufregende Musik, die viel zu bieten hat - und tro”

“Uncle Joe's Space Mill ist der Titel eines Albums der Band Final Step. Das Album wird bei uns am 26. September 2014 via Sireena im Vertrieb von Broken Silence Distribution veröffentlicht. Die Band bzw. Bandleader Matteo Finali spricht von einer Verfeinung des Sounds, der auf dem Album akustischer und originärer sein soll und zudem stärkere Ethno-Anleihen aufweisen soll. Dazu hat Finali die Besetzung praktisch komplett umgebaut. Hier wird er unterstützt von Allesandro Ponti (Keyboards), Yuri Goloubev (Double Bass), Dario Milan (Drums) und Silvano De Tomaso (Percussions) zusammentat. Vom Debütalbum ist nur Saxofonist Max Pizio als Gast dabei. Tatsächlich scheint der Einfluss an Ethno-Sounds zunächst sehr viel intensiver. Das gilt zumindest für das ruhige orientalische Intro und den folgenden groovigen Ethno-Rocker Sultans. Ebenso weist Red Ruby eine starke Ethno-Note auf, hier mit schönen Jeff Beck Sounds. Dann verliert sich das allerdings etwas. Auf Essaouira...”

“Desert Trolls ist der Titel des Debütalbums der Band Final Step. Das Album erschien zunächst im Jahr 2010 und wird bei uns wohl über Sireena im Vertrieb von Broken Silence Distribution am 26. September 2014 noch einmal neu aufgelegt. Final Step ist das Projekt des Schweizer Gitarristen Matteo Finali, der sich auf dem Debütalbum mit Max Pizio (Saxofone, Flöte), Frank Salis (Keyboards), Gian Andrea Costa (Bass), Rocco Lombardi (Drums) und Silvano De Tomaso (Percussions) zusammentat. Das Ergebnis konnte sich hören lassen. Zumindest konnte die Band mit ihrem Mix aus klassischem Jazz-Rock, Ethno-Sounds und modernen Electronic Spielereien in Fachkreisen gefallen. Der musikalische Vortrag aller Beteiligten ist tadellos. Dazu gibt es ordentliche Grooves wie auf Qaanag, The Two Bear Mambo, Funky Hoazin oder dem straighten A True Madness. Interessant sind in den groovigen Tracks die Vergleiche z. B. zu John Scofield, welche auch auf dem relaxteren Desert Trolls feststellbar sind...”

“Auf seinem zweiten Album zeigt das Ensemble FINAL STEP, wie Weltmusik mit Rock-Verständnis und ohne Scheuklappen bezüglich "ethnischer Musik" klingt. Die Schweiz - dort kommt man her - klang jedenfall selten so weit entfernt auf einem Album aus ebendiesem Land. Andererseits ist die Gesellschaft dort ja nicht unbedingt homogen zusammengesetzt, und diesen Multikulti-Aspekt vertonen FINAL STEP praktisch auf hohem spielerischen Niveau. "Sultans", das beinahe auf einem Hambone-Rhythmus fußt, überführt das, was auf dem Balkan und weiter östlich musikalisch geschieht, in einen nach westlichen Mustern strukturierten Lied-Kontext. Das Blues-Bezüge geltend machende "Red Ruby" bringt einen üppigen Park von Percussion-Instrumenten zu Gehör, und die Verbindung aus Kontrabass sowie eigentlich traditioneller E-Orgel sorgt für eine verblüffend neue Klangfarbe "Obatala" und der Abschluss "Code AP" stehen elegantem Jazz am nächsten, und das rhythmisch nuancierte Titelstück gehört...”

“Grandi novità in casa Final Step, il gruppo del chitarrista Matteo Finali si presenta rinnovato e carico di energie con l'album Uncle Joe's Space Mill (letteralmente, il mulino spaziale dello zio Joe) pubblicato da Altrisuoni. Ad eccezione dell'intro Buciumeana, una delle danze popolari rumene di Béla Bartók, e di un brano composto dallo special guest Max Pizio, tutti i brani sono farina del loro sacco. Si tratta di jazz mescolato a fusion e musiche etniche suonato da musicisti che sanno il fatto loro, un album solido e variegato nello stesso tempo che soddisfa i palati più sofisticati ma si lascia ascoltare anche come compagnia durante un lungo viaggio in auto. La cosa più impressionante è sicuramente la disinvoltura con cui questi musicisti passano da un'atmosfera all'altra: non vi accorgete quasi di esser stati catapultati dalla succitata danza rumena a Sultans, un brano che vi porterà in oriente con un fascino gitano e vi impedirà di rimanere fermi durante l'ascolto...”

“Un’esplorazione piena di sorprese all’interno del mulino appartenente a un eccentrico personaggio. È questo il filo conduttore del video Uncle Joe’s Space Mill dei Final Step, legato all’uscita dell’omonimo singolo che precede e lancia il nuovo lavoro discografico della band. Esplorativo è anche il termine adatto per indicare il genere suonato dal gruppo: l’album è descritto come improntato verso una sonorità acustica e vintage, con influenze di musica popolare di zone quali l’area bal- canica, il medio-oriente e il nord-Africa, pur mantenendo spazi improvvisati legati al jazz. Il singolo è da poco più di una settimana online, è possibile ascoltarlo gratuitamente.”

Sara Wolfy Rosian, Uncle Joe's Space Mill (Video & Single) - 20 Minuti (Italian)

“Desert Trolls, Final Step's debut is a fist full of pumping fusion, funk and electric jazz stylized from the best the world over. Anchored by the chunky organ grooves of Frank Salis and augmented by the searing electric guitar of Matteo Finali and angular brass punch of Max Pizio, the album brings to mind what might happen if John Medeski, Scott Henderson and Chris Potter or Jeff Coffin got together for a jam. At its best the playing, tones and compositions could go toe to toe with some of the best electric jazz on the scene. "Jojo's Blues" sounds like it would be at home on the best of the MMW/Scofield collaborations but harkens back to some of the grooves of Billy Cobham's early electric work. (...) With "Shuttle To Venus" Finali steps forward with an Oz Noy kind of groove that enables his band mate to lay down sick sonic textures before ripping the place apart with an outro solo (...). (...) All in all for a contribution to the modern realm of fusion the album is a fine addition.”

Joe Lang - Desert Trolls