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caliber.X / Blog

Schwarzes Bayern Mag - CD-Review: Caliber.X - Suburbia

Wie Metal sein sollte

2010 begann alles in Hennef: Vier junge Männer schlossen sich zusammen, um Musik zu machen. Heraus kam Caliber.X, ein Quartett, das Metal großschreibt und die musikalischen Vorstellungen gekonnt umsetzt. Nun ist das Debütalbum Suburbia erschienen und zeigt, dass die deutsche Metal-Szene noch lange nicht vom Aussterben bedroht ist.

Wie eine Szene aus einem Film beginnt das Album: Kinder, die nach ihrem Vater schreien, den auch das Entsetzen ergreift. Aber nach dem Intro geht es dann wirklich los: Hier sind schöne Riffs eingebaut, kein Schnickschnack, keine Übertreibungen. Es ist ehrlicher, solider Metal, extrem gitarrenlastig und das, was man von einem guten Album des Genres erwartet. Nach wenigen Sekunden hört man eine vertraute Stimme. Genau das ist etwas, was man sich als Sänger nur wünschen kann: Dass die Hörer die Stimme erkennen. Torsten Schramm, seines Zeichens auch Sänger der Formation Sober Truth, schmettert unverkennbar seine Texte ins Mikro. Die tiefe Stimme kann als Markenzeichen der beiden Bands bezeichnet werden und man hört ihr gerne zu, denn Schramm weiß, was er da tut – und er macht es gut. Sehr schön sind Wortspiele wie etwas „Suiciety“, eine Zusammensetzung aus „suicide“ und „society“. Darüber kann man sich mal Gedanken machen, nebenbei vielleicht auch auf den Text hören und das erkennen, was da drinsteckt. Es gibt schnellere und langsamere Songs, aber wirklich lahm ist keines. Stattdessen powert das Album gut rein und glänzt mit netten Soli, beispielsweise in „Coming Out“. Als aggressiv könnte man Teile des Gesangs von „O.L.D.“ bezeichnen. Es klingt nach Metalgrößen wie Metallica, wenn man aufmerksam zuhört. Fabian Renz, seines Zeichens Drummer von Caliber.X gibt einen guten Rhythmus vor, bricht aber nicht in sich überschlagendes Tempo aus, was die Songs zu einem guten „Kann man immer hören“-Album macht. Man kann sich an die gute alte Zeit erinnern, in der es noch nicht zig Subgenre des Metal gab und selbiger noch „rein“ war. Wer genau zuhört merkt schnell, dass da noch jemand singt: Bassist Ole Gutmann unterstützt den Gesang und macht das ebenso gut, wie er seinen Bass bearbeitet. Er ist eine gute Ergänzung und sicherlich am Bass alles andere als eine Fehlbesetzung. Last but not least auch noch ein paar Worte zum Gitarristen, der schließlich eine Menge zu tun hat. Bene Adenauer spielt gute Riffs und weiß, wie man das Beste aus dem Instrument herausholt.

Die Formation aus Hennef versteht was von solidem Metal und bringt ein tolles Debüt auf den Markt. Es wird nicht das Letzte sein, was man von ihnen zu hören bekommt – und wenn man sich das Album angehört hat, will man ganz schnell mehr. Eine klare Empfehlung für Fans des guten alten Metal.

Anspieltipp: Circle Of Pain Von Kyra Cade

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-- Caliber.X – Suburbia (2012) Bret Hard Records 6,99 EUR, mp3-Download Amazon.de Caliber.X

Tracklist: Intro Suiciety Suburbia Coming Down Circle Of Pain Moment To Wake Up O.L.D. Epic Pt.I Epic Pt.II F.A.K.E. (Bonus) Breakdown (Bonus) Links

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Metal For Mercy caliber.X Special zum 01.12.2012

News

Zu unserem neuen Video O.L.D. hau'n wir einen raus!

Mit dem FULL METAL CAR Package zum METAL for MERCY (01.12.2012/Witten)

4 Tickets + Festival CD + Poster

Ein Package pro X Teilnehmer gibts for FREE!!!

Teilnahme: Über unsere Seite auf Facebook

Das FULL METAL CAR Package ist auch käuflich ..(die SAU!).. für nur € 54 (Ticketeinzelpreis € 18) - info(ät)caliber-x.de

CaliberX @ Underground Cologne Spielbericht 08.01.11

....Zur Halbzeit hatten wir die entspannten Rocker von CALIBERX im UG. Einige der Musiker standen bereits in der vergangen Saison schon mit Emergenza auf der Bühne, als Sober Truth in Köln rockte. Nicht nur aus diesem Grund, sondern weil die Band einfach weiß was sie tut wurde ein solides Set von der Bühne gebrettert. Nur ganz knapp verpassten sie den Platz im Semifinale. Heute Platz 5 mit 57 Stimmen....

Sabrina Lüftner http://www.emergenzafestival.de/showreviews.php?ID=131