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DOGS ON SAIL / Press

“„Underdog“-Fanzine Hunde, wollt ihr ewig segeln? Die Hamburger Straßenhunde hecheln dem Knochen hinterher wie der Musiker der Melodie, die die Welt verändert oder das Schiff um Kentern bringt. In Zeiten der allgemeinen Identitätskrisen stiften DOGS ON SAIL eine Frischzellenkur für die grauen Hirnzellen, reflektieren über das Leben, sind hungrig nach Rock and Roll und Leckerli, die großzügig verteilt werden und der tobenden Meute hingeworfen wird, die dankbar annimmt und ausrastet. Robust und hochseetauglich steuern die Hundesöhne auf den unruhigen musikalischen Gewässern, schunkeln und feiern nach einem harten Arbeitstag unter Deck und solidarisieren sich mit den frustrierten Menschen an Bord, die den Sinn und die Lust am Leben verloren haben, zetteln eine Meuterei an und übernehmen das Kommando in eine ungewisse Zukunft. In der eine Regel gilt: Situation normal-all fucked up! Immerhin, jetzt sind die Fronten geklärt, die Wogen dennoch nicht geglättet. ”

“„Useless“-Fanzine Die Hamburger Hunde klingen ganz anders, als man es sonst von Hamburger Bands gewohnt ist: Ruppig und melodisch zugleich. Punkrock as Fuck. „Low“ reisst mich so ein bisschen hin und her. Auf der einen Seite gibt es hier einige Songs zu hören, die etwas uninspiriert wirken, da schrammelt die Gitarre ein paar Powerchords runter und auch das Schlagzeug spielt manchmal etwas unkreativ. Auf der anderen Seite gibt es dann aber auch diese Songs, wo man sofort denkt: Jep, so muss ein Refrain klingen! Mit guten und lauten Chören im Nacken liefert der Sänger einige gute Singalongs. Gute Gesangsmelodien, die sich in die Gehörgänge fressen und einer interessanten Stimme, die Wiedererkennungswert hat. ”

“„Plastic Bomb“-Fanzine So ein richtig fieser Strassenköter ist das aber nicht vorne auf dem Cover. Und passenderweise machen auch die DOGS ON SAIL keinen Strassenköter-Punk, sondern sind nach eigener Definition eher vom California Punkrock/Hardcore beeinflusst. Das bedeutet in der Umsetzung: Schwerpunkt auf Melodien, Punkrock in mittlerem Tempo und die Suche nach markanten Refrains. So sah ja auch das Erfolgsrezept der ADOLESCENTS immer aus. Das gelingt den Hamburgern richtig gut. Auch die Soundqualität spielt mit und spiegelt die Songs angemessen wieder. Man merkt, dass die Typen spielen können und dass man an den Liedern wirklich gearbeitet hat. Das klingt ausgereift und durchdacht. Stücke wie "J´s diary", "Deflection" und "Born to lose" sind richtig gute Punkrock-Songs. ”

““Schnell, hart und immer 1 Handbreit Wasser unterm Kiel: Dogs On Sail aus Hamburg.” So schnell und einfach beschreiben sich die Hamburger auf ihrer Internetpräsenz. Seit 2005 gibt es sie schon und doch hab ich von ihnen bisher nichts mitbekommen. Das hat sich mit ihrer neuen Scheibe “Low” aber gewaltig geändert! Um es vorweg zu nehmen: das Album hat mich definitiv überzeugt. Lest nun warum… Schaut man sich zunächst die Aufmachung von “Low” an, so wirkt es recht schlicht und ist ohne großen Schnickschnack gehalten. Da kennt man auch in der Punkszene schon wesentlich andere Kaliber. Entscheidend ist dann aber doch noch, was sich auf dem Silberling befindet und das kann sich durchaus hören lassen. Ähnlich wie das Äußere beginnt auch das Intro ohne großes episches herumgetöne und mit “J’s Diary” wird dann auch ordentlich durchgestartet.. Mir macht die Scheibe, kurz gesagt, einfach Spaß!!!”

“„Der Gestreckte Mittelfinger“-Fanzine Schon ein paar Tage alt, setzen Dog’s on Sail die Segel. „Low“ ist ihr mittlerweile drittes Album und das Resultat kann sich hören lassen. Hymnischer Streetpunk, der ohne Schnörkel nach vorne geht. Ein treibendes Schlagzeug, eine melodische Gitarre und ein energischer Sänger. Das ist nicht neu, gefällt streckenweise richtig gut. Dogs on Sail haben Hits an Bord, zum Beispiel der Opener „J’s Diary“, „Last Man Standing“ ,„S.N.A.F.U“ oder „Speed“ setzen sich sofort in den Gehörgängeen fest. Die restlichen Songs sind nicht schlecht, können die Qualität aber leider nicht halten. Und das der Gesang manchmal mehr nach Metal klingt statt nach Punk, nervt. Gute Ansätze, ein paar richtig geile Songs, im Gesamtergebnis dann leider doch nur oberer Durchschnitt ”

“ Punkrock aus Hamburg hat ja quasi seit der (Selbst-)Erfindung von Sid Vicious einen verdammt guten Ruf und das mit Recht. Namen zu listen wäre müßig, wer die nicht kennt, muß zum Nachsitzen zurück in die Hambuger Sonderschule. Diese vier Hanseaten hier mit dem maritimen Namen haben sich des melodischen Streetpunks angenommen und fallen auf durch ein glückliches Händchen bei der Wahl des Sängers sowie im Umgang mit der Grundgeschwindigkeit, die von Midtempo bis "leicht forciert" reicht und dabei angenehm variabel daher kommt. Sehr gelungen auch die stadionkompatiblen Singalong-Refrains mit ausgeprägtem Chor-Charakter. Fast zwangsläufig fallen da einige knackige Hits an, so etwa "Deflection" oder das bockstarke "Last man standing". Im Gegensatz zu branchenüblichen Mechanismen traut sich die Band, die stärksten Kompositionen gut über die Gesamtlänge zu verteilen, andernorts ist ja oft nach den ersten vier Stücken die Luft schon fast raus. Ein starkes rauhes Streetpunk-Alb”